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Wichtige Hinweise für Lehrkräfte, die ein Gespräch mit dem Beirat führen werden.

Beirat für Islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen

Postfach 350122, 47032 Duisburg

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir danken Ihnen für Ihren formlosen Antrag, mit dem Sie sich für die Lehrerlaubnis zur Erteilung des Islamischen Religionsunterrichts beworben haben.

Der Beirat ist für die Gewährleistung der inhaltlichen und fachlichen Qualität des Unterrichts verantwortlich. Er ist für die Erteilung der Lehrerlaubnis für den islamischen Religionsunterricht in NRW zuständig und hat hierzu eine Ordnung für die Erteilung der Lehrerlaubnis für den Islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen erstellt.

Den Text der Lehrerlaubnisordnung und weitere Dokumente können Sie im Internet abrufen unter:

www.iru-beirat-nrw.de

Für Ihr Gespräch mit dem Beirat ist vermutlich der folgende Paragraph besonders wichtig:

§ 5 Gespräch

Der Beirat lädt die Bewerberin/ den Bewerber zu einem Gespräch ein, um sie/ihn persönlich kennenzulernen.

In diesem Gespräch stellt der Bewerber / die Bewerberin seine / ihre religiöse Bindung an den Islam glaubhaft dar durch:

  1. die Fähigkeit zum reflexiven Umgang mit Koran und Sunna
  2. reflektierte Kenntnisse der Glaubensgrundsätze und der Glaubenspraxis sowie ihrer Bedeutung für Glauben und Leben der  Muslime
  3. Rezitieren des Korans und Kenntnis einiger für die rituelle Praxis relevanter Koransuren

Wir bitten Sie um Verständnis, dass eine begrenzte Anzahl von Terminen immer nur am Wochenende stattfinden können. Da der Beirat ehrenamtlich tätig ist, können die Beiratsmitglieder nur zu bestimmten Zeiten ihre Tätigkeit ausüben.

Damit wir Ihren Antrag bearbeiten können, bitten wir Sie, uns die für das Gespräch benötigten Unterlagen, wie in § 2.1 der „Ordnung für die Lehrerlaubnis für den islamischen Religionsunterricht in NRW“ festgelegt, zuzusenden:

  1. ein formloses Antragsschreiben 
  2. ein Lebenslauf
  3. ein Schreiben, aus dem die persönliche Motivation zum Beruf in Bezug auf den Islamischen Religionsunterricht hervorgeht
  4. Hochschulzeugnisse und/oder Zertifikate, soweit sie für die Erteilung des islamischen Religionsunterrichts relevant sind (s. §2.2  der Lehrerlaubnisordnung).
  5. Bescheinigung einer Moscheegemeinde über die Teilnahme am Gemeindeleben.

Die Selbstverpflichtung (§ 2.4. der Ordnung) müssen Sie nicht vorbereiten. Diese wird im Rahmen des Gesprächs zum Ausfüllen und Unterzeichnen vorliegen.

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen zusammengefasst in einer PDF-Datei an:        

mail@iru-beirat-nrw.de

Bitte kennzeichnen Sie die PDF-Datei(en) mit Ihrem Namen und dem Datum des Antrags (z.B. Yildiz, Nora - Antrag für die Erteilung einer Lehrerlaubnis für IRU vom 12.3.201…)

Der Islamische Religionsunterricht darf als bekenntnisorientierter Unterricht nur von muslimischen Lehrkräften erteilt werden, die den Wunsch haben ihn zu erteilen  und eine vom Beirat für den IRU erteilte Lehrerlaubnis vorweisen können.

Wir freuen uns, Sie bald in einem persönlichen Gespräch kennen zu lernen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Mehmet Soyhun

(Vorsitzender des IRU-Beirats)

 






 

 

 

 

 



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